Über DI-Familie

In Deutschland wurden seit 1970 schätzungsweise 100.000 Kinder nach donogener Insemination (DI) heterologer Inseminationgeboren. Jährlich kommen deutschlandweit derzeit etwa 1.000 Kinder pro Jahr durch Fremdsamenspende auf die Welt. Immer mehr Familien entschließen sich daraus kein Familiengeheimnis zu machen, sondern ihre Kinder von Anfang an über ihre Entstehung aufzuklären.

Auf dem Weg von der Fremdsamenspende bis hin zur Aufklärung der Kinder lohnt es sich Unterstützung von professioneller Seite als auch in der Auseinandersetzung mit anderen Familien zu suchen. Von professioneller Seite empfehlen wir Kontakt zu Petra Thorn aufzunehmen, die einmal jährlich Vorbereitungsseminare zum Thema Fremdsamenspende veranstaltet und individuelle Beratungen anbietet (www.pthorn.de).

Nach einem solchen Seminar haben die Paare unserer Gruppe entschlossen sich weiterhin regelmäßig zu treffen (wie auch in der Vergangenheit die IDI-Gruppe www.spendersamenkinder.de). Anfänglich haben wir uns eher über die einzelnen Kinderwunschpraxen, deren technische Vorzüge, rechtliche Seiten, Notarverträge aber auch über unsere eigene Befindlichkeiten, unsere Ängste und Hoffnungen ausgetauscht. Seitdem wir Kinder haben, haben sich die Themen natürlich verändert. Heute geht es um die Aufklärung unser Kinder bzgl. DI, über Reaktionen der Umwelt, Offenheit bzgl. FreundInnen, Nachbarschaft, aber auch über unsere heutigen Gedanken bzgl. DI.

Es hat sich gezeigt, dass ein solcher Austausch mit anderen Familien sehr entlastend ist und wir auch die Hoffnung damit verbinden, dass unsere Kinder mit anderen DI-Kindern aufwachsen, sich später austauschen können und merken, dass sie keine Exoten sind.

Leider entstehen nicht aus allen Seminaren von Petra Thorn solche Gruppen (was natürlich absolut wünschenswert wäre!) und uns erreichen eine Fülle von Anfragen. Deshalb haben wir uns entschlossen regionale AnsprechpartnerInnen zu finden, die eventuell sogar Regionalgruppen ins Leben rufen werden ... um als unsere Vision irgendwann mal in ganz Deutschland flächendeckend DI-Familiengruppen zu haben. Derzeit gibt es in einigen Städten AnsprechpartnerInnen, an die sich interessierte Familien und Paare wenden können. Es können Erfahrungen über regionale Kinderwunschpraxen ausgetauscht werden, Familiengruppen gegründet werden, Sonntagsfrühstücke organisiert werden und vieles mehr. Was sich aus den einzelnen regionalen Gruppen entwickelt, bleibt den einzelnen überlassen. Wünschenswert wäre, wenn es in 10 Jahren in jeder größeren deutschen Stadt eine DI-Gruppe gibt, die sich gelegentlich trifft, in der die Kinder sich kennenlernen und gemeinsam aufwachsen könnten.

Falls es derzeit noch keine regionalen AnsprechpartnerInnen in Ihrer Nähe gibt, schreiben Sie uns. Wir setzen Sie dann auf eine Liste und schauen, ob sich noch andere Paare und Familien aus Ihrer Region bei uns melden.

Technische Betreuung des Internetauftritts:
Regionalgruppe Bielefeld
Inhaltliche Betreuung des Internetauftritts:
Regionalgruppe Trier, u.a.

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